Aufsatztraining: Treffendere Ausdrücke verwenden!

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Treffendere Ausdrücke verwenden

Wie oft müssen Eltern und Kinder in korrigierten Aufsätzen die Forderung lesen: Treffendere Ausdrücke verwenden!
Aber welche Hilfen bietet man den Kindern an?

Helfen Wörterlisten weiter?

Im Aufsatzunterricht werden vor dem Schreiben eines Aufsatzes zunächst einmal Wörterlisten angelegt.

Aus diesen Wörterlisten sollen die Kinder beim Schreiben ihres Aufsatzes dies passenden Wörter auslesen.

Welch ein widersinniger Ansatz!

Denken Sie doch einfach mal an sich selbst.

Sie möchten einen Brief schreiben.
Setzen Sie sich dann hin und erstellen eine Wörtersammlung aus der Sie dann die Wörter für Ihren Brief auswählen?

Ich glaube kaum, dass Sie so etwas tun würden.

Die Auswahl des passenden Wortes muss ein natürlicher, organischer Prozess sein.

Das Kind muss nicht aus ein Sammlung von Wörtern das passende heraussuchen. Das Kind sollte vielmehr mit Hilfe einer gezielten Fragestellung seitens der Erwachsenen zur Wahl des passenden Wortes gebracht werden.

Wie eine natürliche, organische Wortwahl funktioniert.

So könnte es in einem Schüleraufsatz stehen:
„Am Sonntag ging ich mit meinen Eltern zu einem Kinderspielplatz. Dort ging ich gleich zur Rutschbahn“

Hier gibt es die Möglichkeit dem Kind den Auftrag zu geben, ein anderes Wort für gehen zu finden.
Oder man fragt das Kind: „Bist du wirklich gegangen?“
Viele Kinder werden vermutlich antworten, dass sie nicht gegangen seien, sondern gerannt sind.
Nun liegt es an dem Erwachsenen, das dazu zu veranlassen, im zweiten Satz oben „ging“ durch „rannte“ zu ersetzen.

Die treffende Wortwahl muss sich organisch aus dem Geschehen ergeben und das ist im Aufsatztraining entsprechend dargestellt.

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