Rechtschreibtraining: Lesen lernen durch Schreiben

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Lesen lernen durch Schreiben

Vorab, ich halte die Methode: „Lesen lernen durch Schreiben“ nicht unbedingt für die „ultima ratio“. Aber ich möchte für diese Methode dennoch insoweit eine Lanze brechen. dieses Verfahren wird von sehr vielen Eltern falsch beurteilt.

Dieses Verfahren dient in der Hauptsache dazu den Leselernprozess zu beschleunigen und die Kinder möglich früh zu befähigen Texte zu lesen. Dabei werden die Kinder schon sehr frühzeitig dazu motiviert eigene Texte zu schreiben, bei denen die Rechtschreibung nicht korrigiert wird.

Warum verzichtet man in dieser Phase auf die Korrektur der Rechtschreibfehler?

Der anfängliche Verzicht auf die Korrektur der Rechtscheibfehler stößt vielen Eltern sehr negativ auf.

Ich für diese Reaktion Verständnis.
Der Verzicht auf die Korrektur der Rechtschreibfehler soll die Kinder in ihrem Willen sich zu äußern stärken.
Ein rot angestrichener Fehler beeinträchtigt die Motivation.

Verfestigt sich die fehlerhafte Rechtschreibung durch die fehlende Korrektur?

Es besteht durchaus die Möglichkeit, dass sich die fehlerhafte Rechtschreibung tatsächlich einprägt.
Dies trifft sicherlich dann zu, wenn das Kind das Wort sehr häufig benutzt und es immer wieder falsch schreibt.
Es kann aber auch völlig anderes laufen.

Die Fehlerhaftigkeit der Schreibung wird überhaupt nicht bewusst wahrgenommen. Es erfolgt also keine von außen kommende Bestätigung der fehlerhaften Schreibweise.

Es gab Zeiten, in denen die Kinder in der Grundschule mit Bleistift schreiben mussten. Erkannte Fehler wurden den Kindern ohne rote Markierung angezeigt. Die Kinder mussten dann die falsche Schreibweise mit dem Radiergummi entfernen und durch die richtige ersetzen.

Der Rechtschreiblernprozess setzt bei dieser Methode erst später ein.

Noch gilt die Beherrschung der Rechtschreibung als ein Qualifikationsmerkmal.
Ist diese Einschätzung eigentlich noch zeitgemäß.

In der heutigen Zeit schreibt fast jeder seine Texte mit einem Textverarbeitungsprogramm.

Viele dieser Textverarbeitungsprogramme beinhalten auch eine automatische Rechtschreibprüfung.
Das Textverarbeitungsprogramm gibt ein Signal, wenn es eine fehlerhafte Schreibweise vermutet.

In diesem Fall hat derjenige, der den Text verfasst, ausreichende Rechtschreibkenntnisse und kann den vermuteten Fehler korrigieren. Sollte die Schreibweise aber richtig sein, kann man das Wörterbuch der Textverarbeitung entsprechend ergänzen.

Weiß aber wirklich nicht, welche Schreibweise die richtige ist, gibt es die Möglichkeit den „Papst der deutschen Rechtschreiben“ den Duden zu fragen.
Duden stellt kostenlos eine online Rechtschreibprüfung zur Verfügung.
Mit dieser kann man einzelne Wörter oder auch kleinere Text auf richtige Schreibung hin überprüfen.

Teilweise ist dabei auch eine Grammatikprüfung möglich.

Damit möchte ich ausdrücken, dass der Rechtschreibunterricht natürlich nach wie vor sehr wichtig ist. Aber so hoch, wie man die Rechtschreibung heute noch hängt, ist dies sicherlich nicht mehr gerechtfertigt.

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Bruchrechnen: Primzahlen

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Was ist eigentlich eine Primzahl?

Eine Primzahl ist, wie schon das Video erklärt hat, eine Zahl, die man nur durch sich selbst oder durch 1 teilen kann.

Manche sehen die 2 als kleinste Primzahl an.

Je länger man die Zahlenreihe aufbaut, desto größer werden meistens die Abstände zur nächsten Primzahl.
Betrachten Sie sich einmal die nachfolgende Reihe der Primzahlen:

1 – 2 – 3 – 7 – 11 – 13  –  17  – 19 – 23 – 29 – 37 usw.

Aber keine Regel ohne Ausnahme. So ist der Abstand zwischen der 13 und der 17 größer als derjenige zwischen 17 und 19.

Aus meiner Sicht ist es für das gesamte Bruchrechnen von Vorteil, wenn man sich intensiv mit den Primzahlen befasst.

Wann braucht man eine Primzahl?

Wenn man die Kenntnisse im Bruchrechnen systematisch aufbaut,  braucht man die Primzahl.

Ohne die Primzahl wird gezwungen werden, mit Bruchzahlen zu arbeiten, die einen mehrstelligen Nenner haben. Ziel muss es sein, mit Nennern zu arbeiten, die möglichst klein sind.

Diese widerstrebt dem natürlichen Erfahrungshintergrund. Allgemein hat man ja im Leben die Erfahrung gemacht, dass größere Zahlen ein Mehr bedeuten.

Im Bruchrechnen trifft diese Vorstellung nicht zu.
Denn dort ist das Einzelteil um so kleiner, je größer die Zahl unter dem Bruchstrich ist.

Das ist ein eklatanter Widerspruch zu unseren bisherigen Erfahrungen.

Zerlegung in Primfaktoren

Dies wurde und wird immer wieder auftauchen. Es gibt eine Vielzahl von anderen Beiträge, die dieses ansprechen.

Will man Bruchzahlen addieren oder subtrahieren, braucht man einen Hauptnenner.

Bei der Suche des Hauptnenners ist diese Zerlegung sehr hilfreich.

Wie hilft die Zerlegung in Primfaktoren

Das wird in anderen Beiträgen ausführlich erläutert. An dieser Stelle sollen nur wenige Informationen dazu gegeben werden.

Die Zerlegung in Primfaktoren hilft diejenigen Faktoren auszufiltern, die man für die Bildung des Hauptnenners weglassen kann.

Schüler, möglicherweise auch der eine oder andere Erwachsene neigt bei der Bestimmung zu einer Art von Bequemlichkeit.

Diese besteht darin, dass man jeden Zähler (die Zahl auf dem Bruchstrich) mit jedem anderen Nenner multipliziert.

Dieses Vorgehen ist nicht falsch, führt aber zu sehr großen Nennern.

Große Nenner fördern die Unübersichtlichkeit und führen zu einer Häufung von Fehlern.

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https://www.youtube.com/watch?v=liLc-XWQa-Q