Bruchrechnen: Bruchzahlen – Erklärungsfilm

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Bruchzahlen

Was sind Bruchzahlen oder auch gemeine Brüche?

Viele Erwachsene werden noch heute empfinden, dass Brüche eine gemeine Angelegenheit waren. Sie sind deshalb mit der Bezeichnung „Gemeine Brüche“ einverstanden.

Dabei hat dieser Name nichts mit irgendwelchen Gemeinheiten zu tun, Dieser Name stellt lediglich eine Abkürzung für den Begriff: „Allgemeine Brüche“ dar. So wollte man die Unterscheidung zu den Dezimalbrüchen herstellen.

Der obige Film zeigt auf, wie den Schülern der Begriff der Bruchzahlen vermittelt wird.

Der Begriff der Bruchzahl  oder des Bruchs wird hier von der Tätigkeit des Zerbrechens eines  Gegenstandes hergeleitet.

Dieses Vorgehen bezeichnet man als kindgerecht.

Kindgerecht oder Kinderverwirrspiel

Ich neige eher zu der zweiten Bezeichnung und werde es auch erklären.
Nehmen wir einfach eine Torte. Diese wird in 6 gleiche Teile aufgeteilt.
Jedes dieser sechs Teile stellt nun ein Sechstel der ganzen Torte dar.

Geschrieben wird das Ganze dann so:  6/6.

Diese Schreibweise ist sehr verbreitet, gilt aber als nicht ganz korrekt.

Links sehen Sie die den Vorschriften entsprechende Schreibweise einer Bruchzahl. Leider steht mir diese Schreibweise im regulären Zeichensatz von WP nicht zur Verfügung.
Auch bei den Sonderzeichen gibt es diese Schreibweise nicht. Ich musste diese Schreibweise mit einem Grafikprogramm herstellen und als Grafik einfügen.

Ich muss auf die Schreibweise mit dem schrägen Bruchstrich ausweichen.

Das Einzelteil bezeichnet man als 1/6.

Man setzt die Bruchzahlen immer in ein Verhältnis zu einem Ganzen. Allgemein bezeichnet man dieses Vorgehen als besonders kindgerecht. Schauen Sie sich dieses Video genau an, damit Sie wissen, wie es im Mathematikunterricht zugeht. Ich stehe dieser Vorgehensweise sehr skeptisch gegenüber.

Ich stehe ich diesem Vorgehen sehr kritisch gegenüber

Bei diesem Vorgehen suggeriert man den Kindern eine tatsächlich vollzogene Handlung. In Wirklichkeit wird aber keine Handlung vollzogen. Es wird nur die Vorstellung erzeugt, eine Handlung vollzogen zu haben. Die Handlung findet also nicht wirklich, sondern nur in Gedanken.
Ich halte diesen Ansatz nicht für  richtig!
Wer aber meint, dass seinem Kind dieser Ansatz nützt, der sollte seinem Kind die Möglichkeit der praktischen Durchführung geben.

 

Mit diesem Material ist es dem Kind wirklich möglich, die Zerlegung praktisch, sprich mit der Tätigkeit seiner Hände durchzuführen.

 

Die kindliche Vorstellung an einen tatsächlichen Gegenstand führt aus meiner Sicht in späteren Phasen des Umganges mit den Bruchzahlen zu erheblichen Problemen. Siehe dazu die  Seite: „Haptische Hilfen“!

Ich möchte das mal an einem Beispiel erläutern. Für eine Geburtstagsfeier erwartet man 6 Gäste und schneidet die Torte in 6 gleiche Stücke. Völlig unerwartet kommt ein siebter Gast. Mathematisch ist diese Situation völlig problemlos. Mathematisch Teilt man die Torte auf sieben Personen auf. Jede Person erhält dann ein Siebtel (=1/7).

Wie aber soll das in der Praxis gehen?

Ich kann die Torte nicht mehr zusammen setzen und neu aufteilen. Ich muss von jedem der vorhandenen sechs Tortenstücke ein Siebtel (=1(7) abschneiden. Eigentlich ist es unvorstellbar, dass es jemandem gelingen könnte, jedes der vorhandenen sechs Tortenstücke in sieben gleiche Teile aufzuteilen.

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