Wie kann ich ohne finanzielle Einbuße mein Kind selbst erziehen?

Warum macht es Sinn sein Kind selbst zu erziehen?

Als ich vor vielen Jahren studierte wurde uns eine Studie vorgestellt. Darin ging es um die Entwicklung von Waisen-Babies. Man verglich die Entwicklung von Babies. Ein Teil der Babies wurde von gut ausgebildeten Erzieherinnen betreut.. Diese mussten sich immer um mehrere Kinder kümmern. Ein Teil dieser Babies wurde geistig behinderten Mädchen zur Betreuung übergeben. Hierbei hatte jedes dieser Mädchen nur ein einziges Baby zu betreuen. Dann hat man die Entwicklung der Babies beider Gruppen gemessen. Ich weiß nicht, wie das geht; ich habe mich auch damals nicht gefragt, wie das gegangen ist. Die Messung hat ergeben, dass diejenigen Babies, die von den Mädchen betreut worden waren, sich besser entwickelt hatten, als diejenigen, die professionell betreut wurden. Die persönliche, liebevolle Zuwendung zu dem einzelnen Baby war der entscheidende Grund. Die Tochter meines Heilpraktikers arbeitete in einer Kinderkrippe und sie berichtete ihrem Vater davon, wie schrecklich es morgens zugehe, wenn die Babies von den Müttern gebracht würden. Das laute Schreien der Babies wäre kaum zu ertragen. Mit diesem lauten Schreien wehren sich die Babies gegen die Trennung von ihren Müttern. Andere Möglichkeiten haben sie nicht. Aber dieses Schreien bleibt ohne Erfolg. Ich befürchte, dass sich dieser tägliche Trennungsschmerz in das Unterbewusstsein der Kindes speichert und vielleicht im späteren Leben dessen Bindungsfähigkeit und dessen Zuverlässigkeit beeinflusst.

Das Stillen des Kindes ist nicht nur Ernährung des Kindes, denn mit der Muttermilch erhält das Kind auch natürliche Abwehrstoffe, die sich im Köper der Mutter befinden. Der direkte Hautkontakt zwischen Mutter und Kind ist für beide Seiten sehr wohltuend.

Nicht auf den Staat vertrauen!

Als Peer Steinbrück den Kanzlerkandidaten spielte, gab es in den öffentlichen Diskussionen heftige Auseinandersetzungen über das Erziehungsgeld, das man als „Herdprämie“ abqualifizierte. Ich kann mich an ganz tolle Forenbeiträge erinnern, die als Demokrat akzeptiere, die mich aber am Verstand des Verfassers erheblich zweifeln lassen. Sinngemäß wurde folgendes geäußert: Das Geld für die „Herdprämie“ solle man besser für die KITAS verwenden. Und außerdem wolle man mit seinen Steuern nicht zusätzlich Geld für die Eltern finanzieren. Allerdings kostet aktuell ein Krippenplatz für ein Kind pro Monat ca. 2 700€. Dafür muss der Steuerzahler abzüglich des Elternbeitrages aufkommen. Also muss der ztierte Autor ganz gegen seinen Willen zusätzlich Geld für die Eltern aufbringen. Es ist meine absolute Überzeugung, dass viele junge Mütter ihre Kinder lieber selbst aufziehen würden, wenn das finanzielle Problem nicht wäre. Würde der Staat wenigstens einen Teil der für die KITAS benötigten Gelder den Müttern zur Verfügung stellen, würden sicherlich mehr Mütter ihre Kinder selber erziehen wollen.

Betrachten wir das finanzielle Problem einmal näher!

Das kann ich natürlich für Sie liebe Leser nicht tun, aber ich kann Ihnen zeigen, wie man dieses Problem löst.

  1.  Sie stellen fest, wie hoch Ihr derzeitiger Nettolohn ausfällt!
  2. Sie versuchen herauszufinden, was Sie ein KITA-Platz pro Monat kosten würde.
    Diesen Betrag ziehen Sie von Ihrem aktuellen Nettolohn ab.
  3. Der dann noch verbleibende Betrag ist derjenige, für den Sie einen Ausgleich schaffen müssten.

Möglichkeiten der staatlichen Förderung:

Elterngeld weiterlesen….

Landeserziehungsgeld weiterlesen…..

Möglicherweise reichen diese Förderungsmaßnahmen schon aus, um den oben unter 3 genannten Betrag auszugleichen, was Sie aber selbst herausfinden müssten.
Beide Maßnahmen sind aber zeitlich befristet, geben aber zeitlich genügend Raum, sich etwas anderes aufzubauen.

Wie man den Verdienstverlust ausgleichen kann! (wird verlinkt, sobald die entsprechende Seite fertig ist!)

Lassen Sie sich nicht länger als „Heimchen am Herd“ diffamieren!

Werden Sie selbstbewusster!

Die heutige Zeit bietet mit den Waschmaschinen, Wäschetrocknern, Spülmaschinen, Küchenmaschinen, Saugrobotern, Herden, Mikrowellen, usw. soviele Hilfsmittel, dass die für die Haushaltsarbeit benötigte Zeit, doch gewaltig verringert wurde.

Diese Zeit können Sie doch nutzen!
Werden Sie aktiv:

Suchen Sie sich andere junge Mütter, mit den Sie sich zu regelmäßigen Kaffeegränzchen treffen.
Unternehmen Sie gemeinsam etwas.
Vereinbaren Sie gegenseitige Unterstützungen:
Bieten Sie anderen im Austausch die Betreung der Kinder an, wenn Sie selbst zum Arzt müssen, Behördengänge zu erledigen haben, mal ins Theater, ins Konzert, ins Kino wollen.
Ermöglichen Sie sich gegenseitig Unternehmungen auch mal ohne Kinder.
Besuchen Sie Volkshochschulkurse!
Laden Sie mal die Kinder der anderen dazu ein, bei Ihnen zu übernachten und erlauben Sie auch Ihren Kindern mal bei anderen zu übernachten. Das ist für diese immer ein besonderes Erlebnis.
Denken Sie über Ihre Hobbies nach, denen Sie nachgehen könnten, es aber bisher nicht gekonnt haben, weil der Beruf Ihnen dafür keine Zeit gelassen hat.

Selbstverwirklichung? Zu diesem Thema werde ich einen eigenen Text erstellen und nach seiner Fertigstellung hier verlinken.

Bauen Sie sich eine alternative Einnahmequelle auf!

Ich werde auf dieser Seite nur eine Möglichkeit aufzeigen. Aber es folgen noch weitere Seiten, in denen ich Sie mit weiteren Möglichkeiten vertraut machen werde.

Wenn die Größe der Wohnung ausreicht, der Mietvertrag, der Vermieter und die Nuzungsordnung der zuständigen Gemeinde es zulassen, könnten Sie evt. ein Nagelstudio einrichten.
Bei vielen Frauen sind gestaltete Fingernägel sehr begehrt.

Eine Gewerbeanmeldung ist sicherlich notwendig. Zunächst könnten Sie als Kleinunternehmer tätig sein und steuerlich mit der einfachen Einnahmen-Ausgaben-Überschussrechnung zurecht kommen.
Arbeiten Sie dann nur auf vereinbarte Termine, bestimmen allerdings feste Telefonzeiten, zu denen Termine vereinbart werden können. Auf diese Art und Weise können Sie Ihr Leben mit Kind, Haushalt und Nagelstudio gut in Einklang bringen.

Ein solide Ausbildung ist dabei eine wichtige Voraussetzung!