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Alle Jahre wieder ….kommen die Erkältungen!

Wir möchten sie vermeiden!

  1. Begriffsklärung: Errkältung – grippaler Infekt – Grippe
  2. Welche Erkrankungen treten auf?
  3. Wodurch werden diese Krankheiten verursacht?
  4. Wie werden die entsprechenden Erreger übertragen?
  5. Wie kann man sich vor der Übertragung schützen?
  6. Wie kann man diesen Erkrankungen vorbeugen?

Was sind Grippe, grippaler Infekt und Erkältung?

In der Alltagssprache werden diese drei Begriffe nicht deutlich gegeneinander abgegrenzt. Deswegen besteht auch eine gewisse Vermischung der Begriffe.

Grippe:

Um diese geht es in der hier vorliegenden Seite nicht. Die Grippe ist eine durch Viren versachte  Erkrankung, die häufig sehr plötzlich und heftig auftritt. Die Krankheitsbilder ähneln sehr denen der Erkältung bzw. der grippalen Effekte. Um einer Grippeerkrankung vorzubeugen, wird oftmals eine Grippeschutzimpfung empfohlen. Ehe man sich für eine solche Maßnahme entscheidet, sollte man sich ausgiebig über Wirkungen und Nebenwirkungen einer solchen Schutzimpfung informieren. Viele Personen hier im Land glauben nämlich, dass sie sich mit einer Grippeschutzimpfung vor dem Beginn der kalten Jahreszeit vor grippalen Infekten bzw. Erkältungen schützen könnten. Dies ist ein gr0ßer Irrtum, grippale Infekte oder Erkältungen werden von Erregern verursacht, gegen die die Grippeschutzimpfung gerade nicht wirkt.

Grippaler Infekt oder Erkältung:

Beide Begriffe umfassen ähnliche gleichen Krankheitsbilder und bezeichnen Erkrankungen im Bereich der oberen Atemwege. Diese Erkrankungen treten als Halsschmerzen, Husten,  Schnupfen und als Entzündungen der Nebenhöhlen auf. Hierbei sind die Schleimhäute der betreffenden Körperteile infiziert. Auch wenn es der Name nahelegt, ist die Kälte nicht Ursache für derartige Erkrankungen, kann aber – darüber streitet die Wissenschaft noch – aber dazu beitragen. Wenn Kälte die Ursache wäre, so müsste man sich fragen, weshalb es auch im Sommer zu derartigen Erkrankungen kommen kann. Niedrigere Temperaturen und die beheizten Wohnungen vermindern die Luftfeuchtigkeit und trocknen die Schleimhäute etwas aus. Trockene Schleimhäute können aber ihre ureigensten Aufgaben dann nicht mehr so gut erfüllen. Ihre ureigensten Aufgaben bestehen darin, die eingeatmete Luft zu filtern und zu reinigen. Das Ergebnis dieser Filterung – also Schmutz, Erreger – soll dann über die Flimmerhärchen aus dem Körper heraustransportiert werden.

 

Welche Erkrankungen treten auf?

Husten*

In der Fachsprache wird der Husten auch als Bronchitis bezeichnet. Bei dieser Erkrankung schwillt die Bronchialschleimhaut erst an, ehe sich danach ein mehr weniger löslicher Schleim bildet, der durch das Abhusten beseitigt wird. Dieser Schleim kann farblos oder auch geführt sein, wobei die Farbe dem Fachmann (Arzt,Heilpraktiker) genauere Hinweise auf die Art der Krankheitserreger gibt. Diese Hinweise bilden dann die Grundlage für die medizinischen Behandlung. Auch gibt es eine Reihe von Hausmitteln, die sich durchaus oftmals als hilfreich erweisen. Aber die Darstellung der Behandlungsmöglichkeiten der einzelnen Symptome ist nicht das Ziel dieser Seite.

 

Schnupfen

Als Schnupfen bezeichnet man das Anschwellen der Nasenschleimhäute mit steigender Sekretproduktion. Dieser Schleim kann farblos oder farbig sein, wobei die Färbung deutliche Hinweise auf die Erreger gibt. Ist dieser Schleim besonders zäh, wird der Luftaustauch zu Nebenhöhlen und der Lunge behindert, was dann zu nicht unerheblichen Kopfschmerzen führen kann. Über Nacht trocknet dieser Schleim oftmals zu sehr festen Krusten, die man manuell entfernt. Mein Hausharzt hat mir einmal die Creme in der blauen Dose eines bekannten Herstellers empfehlen, der diesen verkrusteten Schleim rasch auflöst. Die Naseninnenwände vorbeugend damit eingerieben hilft die Bildung der Krusten von vorneherein erheblich einzuschränken. Denn die „Krustenfreiheit“ der Nasenseitenwände ist notwendig, damit die kleinen Flimmerhärchen in der Nase ihre Aufgaben, nämlich den Abtransport kleinster Schadstoffe nach außerhalb des Körpers zu gewährleisten, nachkommen können. Eine für die Umgebung nicht besonders zuträgliche Erscheinung ist das Niesen, das sich als extreme Erregerschleuder für die Umgebung darstellt. Mit Rücksicht auf seine Umgebung sollte der Niesende mit Hilfe von Taschentüchern diese Keimschleuderei einzudämmen versuchen oder wenigstens durch seitliches Wegdrehen andere vor seinen Keimen schützen. Soweit verfügbar kann in diesen Fällen eine vor das Gesicht gehaltene Zeitung der Ansturm der Keime etwas abbremsen.

Fieber

Unter Fieber versteht man das langsame oder auch schnellere Ansteigen der Körpertemperatur über die Normaltemperatur hinaus. Während man in meiner Kinder- und Jugendzeit wenigstens das nicht extrem hohe Fieber als Anzeichen für das Einsetzen des körpereigenen Heilungsprozesses ansah und erwartete, dass damit die Erkältung sehr rasch vorübergehen werde, sieht man das Fieber heute durchaus kritscher, denn hinter dem Fieber kann sich auch der Beginn schwerwiegender Erkrankungen verbergen. Wo man jeweils die kritische Temperaturgrenze sehen sollte, besprechen Sie am besten mit Ihrem Arzt oder Heilpraktiker. Rasch ansteigendes Fieber kan auch zu einem sogennanten Fieberkrampf führen.

Heiserkeit

Heiserkeit kann sich als relativ harmloser Bestandteil einer Erkältung erweisen. Die Heiserkeit kann sich aber auch durch schlechte Belüftung der Räume, in denen man arbeitet und reden muss ergeben, Vorübergehende überhöhte Anstrengungen der Stimme (beruflich durch Vortragstätigkeit) oder durch lautes Schreien bei Sportveranstaltungen können Heiserkeit auslösen. Soweit sich die Stimme dann bei entsprechender Schonung rasch wieder regeniert, braucht man diese vorübergehende Heiserkeit nicht weiter als tragisch anzusehen. Kritischer wird es aber, wenn diese Heiserkeit längere Zeit anhält. Was hierbei mit längerer Zeit gemeint sein kann, besprechen Sie am besten mit Ihrem Hausarzt oder Ihrem Heilpraktiker.

Halsschmerzen

Sie könne als Vorboten oder als Begleiter von Infekten in Erscheinung treten. Oftmals beginnt eine Erkältung mit einem leichten Kratzen im Hals, das zunehmen kann. Der Innenraum des Rachens ist dann meist gerötet. Der Hals schwillt manchmal an. Gelegentlich entzünden sich auch die Mandeln, deren Vereiterung der Fachmann gut erkennen kann. Mit länger anhalten Halsschmerzen sollte man nicht spaßen, weil sie dahinter schwerwiegende Krankheiten verbergen können.

Damit denke ich, die häufigsten Erscheinungsformen der Erkältungskrankheiten dargestellt zu haben, übernehme natürlich keine Garantie für Richtigkeit und Vollständigkeit.

Wodurch werden diese Krankheiten verursacht?

In den meisten Fällen sind es unterschiedliche Viren, manchmal auch Bakterien. Wegen der letzten hat man früher schnell und oft Antibiotika verabreicht. Heute hat man erkannt, dass dies insbesondere, wenn Viren im Spiel sind, nicht unbedingt zum gewünschten Heilerfolg führt.

Wie werden diese Erreger übertragen?

Da diese Seite Wege aufzeigen möchte, wie man sich vor der Übertragung dieser Erreger schützen kann, muss man wissen, auf welchen Wegen diese Erreger übertragen werden.

Die bekannteste Übertragung ist wohl die sogenannte Tröpfchenübertragung, Hierbei befinden sich die Erreger in kleinen Tröpfchen, die zum Beispiel durch Niesen in der Raumluft verteilt werden. So können diese schon allein mit der Atemluft in den eigenen Körper gelangen. Diese Tröpfchen können sich natürlich auch auf Gegenständen, Türgriffen, Lebensmittel, Händen etc. übertragen. Schon das Berühren eines Türgriffes vermag die Erreger übertragen. Die Erreger können aber auch durch Mücken etc. übertragen werden. Glücklicherweise können die Erreger auf ihren neuen Lagern, wie Haut und Gegenständen nicht lange überleben.

Wie kann man sich vor diesen Übertragungen schützen?

Als erwachsener Mensch versucht man der Übertragung durch die Luft (Niesen) nach Möglichkeit auszuweichen. Man versucht durch verstärkte Sauberkeit (noch häufigeres Händewaschen, häufigeren Handtuchwechsel) und evt. sogar Sterilisieren von Türgriffen, Wasch- und Duschbecken, WC-Schüsseln und WC-Brilen die zuvor beschriebenen Übertragungswege zu unterbrechen.
Meiden Sie – soweit dies überhaupt machbar ist – Menschenansammlungen (kleinere und größere) in geschlossenen Räumen (öffentliche Verkehrsmittel – Wartezimmer – Sporthallen – etc.). Denn hier können sich – ohne jegliche böse Absicht – eine Vielzahl Erregerträgern versammeln. In öffentlichen Verkehrsmitteln kann bereits ein aufgeschlagene Zeitungsseite vor das Gesicht gehalten, die Bombardierung mit Erregern durch Nies- oder Hustenanfälle der Mitfaher abgemildert werden. Versuchen Sie in der kritischen Jahreszeit auf das obligatorische Händeschütteln zu verzichten, um so die Übertragung von Keimen von Hand zu Hand zu vermeiden. Meiden Sie öffentliche Toiletten. Jeder Gegenstand in dieser Toilette kann Keimträger sein. Man könnte direkte Berührungen des Klohringes durch Belengen mit Klohpapier vermeiden und so die Übertragung von Keimen verringern. Das Händewaschen nach jeder Klohbenutzung sollte auch in „nicht kritischen Zeiten“ eine Selbstverständlichkeit sein. Besonders vorsichtige Mitmenschen könnten für den Fall der Fälle ein Hädedesinfektionsmittel mit sich führen und die Hände jeweils nach Erledigen solch wichtiger Geschäfte sterilisieren. Andererseits sollte man – bezüglich der Desinfektion – außerhalb der kritischen Zeiten nicht all zu penibel sein. Denn ein gesunder Körper kommt mit einer geringen Erregerzahl im Regelfall gut zurecht und baut Abwehrkräfte für einen evt. späteren Großangriff der Erreger auf.

Wie kann man diesen Erkrankungen vorbeugen?

Vereinfacht ausgesprochen durch eine ganzheitliche Gesundheitsfürsorge* vorbeugen. Darunter versteht man unter anderem eine ausgewogene Ernährung, die entsprechend Obst und Gemüse enthält. Damit stattet man seinen Körper mit den notwendigen Vitaminen aus. Außerdem ist es wichtig sich ausreichend in frischer Luft und bei Tageslicht im Freien zu bewegen, so dass der Körper nicht nur genügend Sauerstoff aufnehmen kann, sondern dass auch die gesunden Bestandteile des Sonnenlichtes in den Körper gelangen können. So kann die menschliche Haut mit Hilfe der Sonnenstrahlung z.B. das Vitamin D produzieren. Ein Mangel an Vitamin D kann zu Knochenerweichung, Knochenverbiegung. Wachstumstörungen und noch mehr führen. Manche lebensnotwendigen Vitamine sind in den von uns verzehrten Nahrungsmitteln nur in Vorstufen als sogenannte Provitamine enthalten, die erst durch unseren Körper mit Hilfe des Sonnenlichtes in die benötigten Vitamine umgewandelt werden.
In den Nahrungsmitteln sind aber nicht nur Vitamine, sondern auch Spurenelemente enthalten. Ich möchte beispielhaft Eisen nennen. Fehlt dem Körper Eisen so kann dies zur Blutarmut führern, aber auch zur verstärkten Müdigkeit.

 

Sollte es trotz Vorbeugemaßnahmen und Schutzmaßnahmen zu Erkältungen kommen, wenden Sie sich bitte an Fachleute (Apotheker, Ärzte, Heilpraktiker), denen Sie vertrauen.

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